Aus der Geschichte unserer Schule

1920: Entstehung des Stadtteils Beeckerwerth.
Schüler gehen in die Schule Beeck.

1925: Baracken werden auf dem Gelände des SV Beeckerwerth errichtet.
25. Mai 1925 erster Schultag der evangelischen, der katholischen und der konfessionslosen Schule.

Der Bau eines neuen Schulgebäudes wird beschlossen:
7. Februar 1927: Bezug des neuen modernen Gebäudes an der Heisterbacher Straße. Bereits vorhanden: Fachräume, Turnhalle, Brause- und Wannenbad.

Zwischen 1936 und 1941: Umwandlung der dreigeteilten Schule in eine Gemeinschaftsschule. (Befehl von Adolf Hitler)

Im zweiten Weltkrieg findet der Unterricht in der Schule sehr eingeschränkt statt. Zum Teil fällt er aus, zum Teil wird im Schichtdienst unterrichtet. Der Grund liegt in der Tatsache, dass Lehrer zum Kriegsdienst einberufen wurden oder Beeckerwerth unter Luftangriffen leidet. Auch wird  die Schule zum Teil durch Militär belegt.

Im Januar 1941 beginnen die ersten Kinderlandverschickungen ( Böhmen, Schwarzwald, Salzkammergut).
Am 13. Mai 1943 wird, nach einem Luftangriff auf Duisburg, der Unterricht im gesamten Stadtgebiet ausgesetzt.

Am 28. Januar 1945 wird das Schulgebäude nach einem Bombenangriff fast vollständig zerstört.

In dem kleinen übrig gebliebenen Teil beginnt der Unterricht im August 1945 wieder. Lehrer und Schüler kehren nach und nach in die Schule zurück.

Nach einer Abstimmung wird am 15. Mai 1946 die Gemeinschaftsschule aufgelöst und die konfessionsgebundene Schule (ev. und kath.) wieder eingeführt.

Das Schulgebäude ist in einem sehr schlechten Zustand. Unterricht ist nur in drei Räumen der unteren Etage möglich. Der Keller liegt voller Schutt, das Dach ist abgedeckt und der Regen dringt bis in das unterste Geschoss vor.
Bei Regenwetter kommen die Kinder nicht trockenen Fußes in die Klassenräume. In den Klassenzimmern tropft das Wasser durch die Decke.
Im Winter können die Räume nicht beheizt werden, so dass der Unterricht an den kalten Tagen daraus besteht, die Hausaufgaben durchzusehen und neue Aufgaben vorzubereiten. Anschließend wird Suppe verteilt.

Stück für Stück wird das Gebäude wieder hergerichtet. Im ersten Schulhalbjahr 1949/50 sind dann die Klassenräume wieder so hergerichtet, dass der Unterricht wieder vollständig auf den Morgen verlegt werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Unterricht fast zehn Jahre lang im Schichtunterricht abgehalten.

9. Mai 1958: Einweihung von drei Pavillons mit je 2 Klassenräumen. (Abriss 1991)
1961: Umzug der Verwaltung in den neuen Verwaltungstrakt.
17. Juli 1963: Einweihung der neuen Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens.

August 1968: Auflösung der evangelischen und katholischen Volksschule. Einführung der Gemeinschaftsgrundschule und der Gemeinschaftshauptschule.

Schuljahr 1977/78: Einführung der 5-Tage-Woche.

Nach Einrichtung von Gesamtschulen in Duisburg, nehmen die Schülerzahlen der Hauptschule immer mehr ab. Die zeitweilige Änderung der Schulbezirksgrenzen führt dazu, dass sie durch Schüler aus Bruckhausen noch am Leben erhalten werden kann. Die erneute Änderung führt jedoch dazu, dass die Schule nicht mehr zweizügig arbeiten kann. Die endgültige Folge:

31. Januar 1990: Schließung der Gemeinschaftshauptschule Heisterbacher Straße. Die Schüler werden umgemeldet zur GHS Werthstraße, Laar.

Die Hauptschule Werthstraße behält das Schulgebäude als Dependance und unterrichtet hier ihre 10. Schuljahre.

Schuljahr 2006/07: Hauptschule Werthstraße zieht aus.
Einführung der Offenen Ganztagsgrundschule.
17. August 2007: 80-Jahr-Feier der Schule in Beeckerwerth
 






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